Nachdem es gestern eine theoretische Einführung in Haigata gab, stand heute morgen die Praxis auf dem Programm: Wir lernten, wie man eine Furo vorbereitet und wie man eine Basisascheform erstellt. Die heutige Form heißt Nimonji oshikiri, was Zwei-Berge-Drücken-Schneiden bedeutet. Die Idee ist, dass man aus der Asche zwei Berge formt und die Vorder- sowie Rückseite mittels eines Aschelöffels planar drückt, während die Seiten in der Mitte mit dem Löffel geschnitten werden. In der Mitte muss genug Platz für die Holzkohle sein, mit der man später das Wasser erhitzt. Als Ausgleich für das Feuer schließt man die Ascheform ab, indem man das Trigramm für Wasser in die Mitte schreibt. Idealerweise sieht das dann so aus: http://www.teeweg.de/graphik/kisetsu/dogu/Furo-kankl.jpg
Meine Ascheform war leider nicht so schön, da hilft wohl nur Üben...
Am Nachmittag ging es weiter mit den Basisübungen: Heute lernten wir den Umgang mit dem Chakin, einem kleinen Leinentüchlein zum Reinigen der Teeschale.
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